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Auf dieser Seite finden interessierte Fachpersonen Artikel zu verschiedenen Themen. Mit diesen Fachartikeln möchten wir Sie zu einzelnen Bereichen eingehender informieren.
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Abklärung
Wozu die Artikelreihe "Qualitative Validierung"?
Diese Artikelreihe will die Bedeutung qualitativer Validierungsstrategien für die versicherungspsychiatrische Begutachtung herausarbeiten. Der Nutzen: versicherungspsychiatrische Gutachten sollen über die Validierung nachvollziehbarer und präziser werden, damit sie dem Anspruch, eine evidenzbasierte Begutachtung sicher zu stellen, gerecht werden.
Die sich in den letzten Jahren auch bei uns durchsetzende Tendenz, psychisch Kranke eher beruflich wieder einzugliedern als zu berenten, stellt auch die versicherungspsychiatrische Abklärung vor neue Herausforderungen: die Abklärungsergebnisse werden spätestens durch den Erfolg/Misserfolg der dadurch induzierten beruflichen Massnahmen praktisch validiert, Assessmentähnliche hochvalide versicherungspsychiatrische Beurteilungen helfen, das Risiko des Scheiterns von Massnahmen zu vermindern. Die Anwendung qualitativer Validierungsstrategien und Tools kann dazu einen bedeutsamen Beitrag leisten.
Qualitative Validierung 1 Einführung
Qualitative Validierung 2 Grundlegende Dimensionen
Wiedereingliederung
Guidelines Transsexualität
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat kürzlich das als einzige Behandlungsrichtlinie zum Umgang mit Transsexualität in der Schweiz geltende Bundesgerichtsurteil wegen Verletzung der Grundrechte aufgehoben.
Aufgrund neuerer Erkenntnisse u.a. der psychosozialen Medizin, der Gesundheits- und Neurowissenschaften besteht nun die Chance, den Umgang mit der Transsexualität zu überdenken. Dank der nun vorliegenden Recherche und der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Fachleuten und transsexuellen Menschen hat DDr. Horst-Jörg Haupt Empfehlungen erarbeitet, die menschenrechtskonform sind und den medizinischen State-of-the-Art repräsentieren.
Bisher war sehr häufig die Meinung vorherrschend, sexuelle Identität sei v.a. durch die Geschlechtsorgane bestimmt.
"Sexuelle Identität wird durch das Gehirn bestimmt", das ist ein Paradigmenwechsel, der allerdings bei genauer und wertfreierer Betrachtung der Menschheitsgeschichte im Grunde gar nicht so neu wäre.
Wünschenswert und lange überfällig ist eine Entpathologisierung der Transsexualität und die Anerkennung der Transsexualität als eine gesunde Normvariante sexueller Identität. Konsequenterweise erfordert dies eine neue Herangehensweise an den Begleitungsprozess, den eher selteneren (weil medizinisch pathologisierend) Behandlungsprozess, und der Unterstützung transsexueller Menschen bei den komplexen Anpassungen.
Die vorliegenden Altdorfer Empfehlungen, geleitet von der Achtung des normalen Andersseins, sollen hierbei helfen. Denn neue Erkenntnisse belegen, sexuelle Identitäten in ihren unterschiedlichen Normalvarianten gehören unumstösslich zum gesunden Dasein des erwachsenen Menschen.
Guidelines Transsexualität - Altdorfer Empfehlungen Version 1.0